Stahl ist von Natur aus eine starke Materialart, kann jedoch mit einer speziellen Wärmebehandlung – das sogenannte „Härten“ von Stahl – noch viel stärker und verschleißfester gemacht werden. Dieser Vergütungsprozess findet in zwei Schritten statt: Härten und ein anschließendes Anlassen. 

 

Vergüten von Stahl mittels Wärmebehandlungen

Smit Heat Treatment ist der Spezialist auf dem Gebiet von Wärmebehandlungen für alle Metallarten. Aufgrund unserer umfangreichen Materialkenntnis wissen wir genau, welche Behandlung für die Erzielung des gewünschten Resultats nötig ist. Das Ziel beim Härten von Stahl ist beispielsweise, mittels zwei spezifischer Wärmebehandlungen die Stärke- und Verschleißeigenschafen von Stahl zu verbessern.

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Vergütungsprozess

Bei dem Härten– der erste von zwei Schritten beim Vergüten von Stahl – wird eine maximale Härte des Stahls realisiert. Dies erfolgt mittels einer Wärmebehandlung mit Temperaturen oberhalb von 800 Grad Celsius. Das Material wird dabei bis in den sogenannten Austenitbereich erhitzt und anschließend während eines festgelegten Zeitraums in dieser Temperatur gehalten. Der vorhandene Kohlenstoff und ein Teil der Legierungselemente lösen sich in eine Austenitstruktur auf.

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Abschrecken

Nach der Erhitzung wird das Material sehr schnell abgekühlt. Es wird auch „abschrecken” genannt. Dies geschieht meistens mittels eines Wasser- oder Polymerbads, aber auch Abkühlung mit einem Luftstrom oder Nebel ist möglich. Durch das Abschrecken werden Kohlenstoffatome  gewissermaßen in einer bestimmten Struktur gefangen. Dies wird Martensitstruktur genannt. Das Härten von Stahl ist möglich, wenn mindestens 0,3 Prozent Kohlenstoff im Stahl vorhanden sind. Je mehr Kohlenstoff, desto härter ist der Stahl nach der Wärmebehandlung. Dasselbe gilt für den vorhandenen Prozentsatz an Legierungselementen.

Anlassen

Die nach dem Härten erhaltene Struktur ist spröde und weist die maximale Härte auf. Mit dem Anlassen wird die Struktur zäher und somit stärker gemacht. Anlassen wird auch Tempern genannt. Diese Behandlung findet nach dem Abschrecken statt und dabei wird der Stahl während einer bestimmten Zeit auf eine niedrige Temperatur (zwischen 150 und 350 Grad Celsius) erwärmt. Die Anlasstemperatur bestimmt letztendlich die gewünschte Härte des Materials.

Smit Gloeidienst warmtebehandeling

Weitere Informationen

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